Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung

Provinz Emmanuel von Ketteler

Die Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung wurde 1854 vom Mainzer Bischof Emmanuel von Ketteler gegründet und ist heute weltweit aktiv. Über 800 Schwestern leben und arbeiten in den drei Provinzen der Gemeinschaft: Der Provinz Emmanuel von Ketteler in Deutschland, der Provinz Marie de la Roch
in den USA und der Provinz "St. Joseph" in Korea. Von den Provinzen aus betreuen die Schwestern Filialen und Missionen in Peru, Puerto Rico und Santo Domingo. Zu den geistigen Zentren der Schwestern gehört auch die Villa Mater Dei in Rom. Die Schwester sind als Gemeinschaft päpstlichen Rechts direkt dem Papst und keinem Bischof unterstellt. Oberstes Gremium der Ordensgemeinschaft ist die Kongregationsleitung.

 
 

Geschichte

Die Kongregation der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung wurde 1854 in Mainz-Finthen gegründet, auf Initiative von Sozialbischof Emmanuel von Ketteler und durch Schwester Marie de la Roche. Die Gemeinschaft widmet sich weltweit der Versorgung von Kindern, Armen, Alten und Kranken durch Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser. Während des Kulturkampfes in Deutschland verbot man den Schwestern das Unterrichten, und einige zogen 1876 nach Amerika, um deutschen Einwanderern zu helfen. Emmanuel von Ketteler, der Initiator, war ein engagierter Theologe und Bischof, der sich dem Dienst am armen Volk verschrieben hatte. Die erste Oberin, Fanny de la Roche, trug den Ordensnamen Schwester Maria und prägte trotz ihres frühen Todes im Jahr 1857 weiterhin den Geist der Gemeinschaft.

 

Gebete


VORSEHUNGSGEBET


WIR PREISEN, O HERR, DEINE VORSEHUNG UND WIR VERTRAUEN UNS DEINER LIEBENDEN SORGE AN

– mit Lob und Dank für das Gute und Schöne, das wir empfangen haben,
– mit Zuversicht, wenn wir unsere Grenzen erfahren,
– mit Hingabe an Deinen geheimnisvollen göttlichen Willen in Leid und Enttäuschung.

WIR LEBEN AUS DEINER VORSEHUNG, HILF UNS, SIE IN UNSERER WELT TRANSPARENT ZU MACHEN

– durch Treue, indem wir als verantwortungsvolle Verwalterinnen und Verwalter der Erde und unserer persönlichen Gaben leben,
– durch Mut, in dem wir uns für das Gute und die Gerechtigkeit in unserer Zeit einsetzen,
– durch Mitgefühl, indem wir uns die Freuden und Leiden Deines Volkes zu eigen machen,
– durch Hoffnung in der Zusammenarbeit mit Menschen guten Willens am Aufbau Deines Reiches

AMEN

Generalkapitel 1995
 
 
 

Leitbild


Wir, die Kongregation der Göttlichen Vorsehung, gedrängt vom Geist Jesu, verpflichten uns, an der Schaffung einer Welt des Mit-Leidens, der Gerechtigkeit und des Friedens zu beteiligen. Geleitet von Wilhelm von Kettelers und Marie de la Roches Vermächtnis, entwickeln wir in uns und in Anderen Vertrauen und Zuversicht in Gottes treue Gegenwart. Wir verpflichten uns außerdem, Gottes Vorsehung in dieser Welt sichtbarer zu machen.

 

Freundeskreis


Der Freundeskreis der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung wurde im Jahr 1996 gegründet. Die weit über hundert Mitglieder setzen sich dafür ein, gemeinsam mit den Schwestern Zeugnis von der Göttlichen Vorsehung zu geben und das lebendige Reich Gottes zu verwirklichen. Die Mitgliedschaft im Freundeskreis bietet Gläubigen die Gelegenheit zu gemeinsamem Wachstum und Teilen im Gebet, in gemeinschaftlichen Leben und im geistlichen Dienst der Kongregation. Weltweit fühlen sich Menschen den Schwestern von der Göttlichen Vorsehung auf besondere Weise verbunden. Als Laien unterstützen sie die Arbeit der Gemeinschaft. Sie haben in Freundkreisen, Vorsehungsfamilien und als Assoziierte zusammengefunden.

 

Gemeinschaft

1854 begann die Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung mit ihrer Gründung in Mainz-Finthen. Das Haus ist bis heute Sitz der Provinz Emmanuel von Ketteler. Unter dem politischen Druck Bismarcks wanderten 1876 die ersten Schwestern nach USA aus und legten damit den Grundstein für die heutige Provinz Marie de la Roche. In den Folgejahren gründeten die Schwestern in Deutschland mehrere Schulen und Krankenhäuser, die sie teils 80 Jahre und länger betrieben. Noch in der Obhut der Schwestern befinden sich ein Kindergarten in Finthen und eine Fachschule in Ober-Ursel. Seit 1961 widmeten sich die Schwestern aus Deutschland dem Aufbau eines Kranken- und eines Waisenhauses in Peru, seit 1964 auch in Korea aktiv. Seit 1931 besitzt die Ordensgemeinschaft die Villa Mater Dei in Rom. Dieses Haus ist wichtig für die weltweite Gemeinschaft, denn die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung sind eine Gemeinschaft päpstlichen Rechts. Sie sind dem Papst in Rom unterstellt. Die Schwestern vermieten einen Teil der Villa Mater Dei an die Deutsche Bischofskonferenz, deren Mitglieder die Nähe der gepflegten Dependance zum Vatikan zu schätzen wissen.

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Schwestern von der Göttlichen Vorsehung Mainz e. V.
Provinz Emmanuel von Ketteler.
Poststraße 71
55116 Mainz


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